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Der Radweg an der Frankfurter Allee in Berlin wird gerne angenommen. 12/2007
Thomas Wendt
1318 800x600 Px, 27.07.2008
Die Alberichstraße in Berlin-Köpenick ist eine Fahrradstraße. Solche Straßen sind ausschließlich Radfahrern vorbehalten, können aber mit dem Zusatzschild "Anlieger frei" für Kraftfahrzeuge geöffnet werden. Radfahrer dürfen hier nebeneinander fahren, Autos müssen mit gemäßigter Geschwindigkeit (um die 20 km/h) fahren. Im städtischen Bereich kann man "echte" Fahrradstraßen (ohne freie Anlieger) wegen des enormen Parkplatzbedarfes leider nicht einrichten. Letztendlich ist der Effekt solcher Straßen gering, da die Quote aus rücksichtsvollen und rücksichtslosen Pkw-Fahrern sich nicht ändert. Generell sind, wenn sich jeder an die Regeln hält, solche Straßen auch ohne blaue Schilder stressfrei zu befahren. Problematisch wird es hier meist, wenn "ganz eilige" extrem nah überholen. 09/2007
Thomas Wendt
1216 800x600 Px, 10.03.2008
Häufig werden Fahrbahnen ohne Radweg im Kreuzungsbereich gesonderte Markierungen für Radfahrer hinzugefügt. Oftmals ist die Nutzung nicht zu empfehlen, wie im Bild zu sehen. Hier soll der Radfahrer im Kreuzungsbereich nach rechts ausweichen, um sich einige Meter weiter wieder normal auf der Fahrbahn einzuordnen. 2.11.2007, Schönholzer Straße Ecke Kreuzstraße, Berlin
Thomas Wendt
1390 800x600 Px, 02.11.2007
Ein Schelm, der Böses denkt. Als Radfahrer sieht man rechts eine Markierung, der man wohl folgen darf. Man wird auf einen nicht benutzungspflichtigen Radweg geleitet. 2.11.2007
Thomas Wendt
1084 800x600 Px, 02.11.2007
Und so ist man nun, als Radfahrer, der auch nicht benutzungspflichtige Radwege benutzt, auf einem solchen angekommen. Man wird in den Bürgerpark Pankow in Berlin geleitet. 2.11.2007
Thomas Wendt
903 800x600 Px, 02.11.2007
Überraschung! Das Radfahren ist hier, obwohl ein Radweg direkt von der Fahrbahn hineingeleitet wird, tatsächlich verboten. Nicht, dass ich hier überpingelig wirken möchte, unplausible Ausschilderung ist für Radfahrer nichts besonderes. Aber hier kann es schnell ins Geld gehen, Bußgelder können fällig werden. Übersieht man dieses Schild, was Radfahren generell ausschliesst (z.B. weil man sich auf andere Parkbesucher konzentriert), kann diese "Falle" ein teurer Spaß werden. Ordnungsamtkontrollen sind in diesem Park auf dem nachfolgenden Weg nicht die Ausnahme, sondern schon fast die Regel. 2.11.2007
Thomas Wendt
963 800x600 Px, 02.11.2007
Weitere Falle im Bürgerpark Pankow (Berlin). Da das Ordnungsamt Pankow von Berlin hier eine große Aktivität zeigt (mehrmals im Monat wird im Park patroulliert und zur Kasse gebeten), habe ich mich zu einer Fotodokumentation aller Fallen entschieden. Ich habe das Ordnungsamt natürlich auch schriftlich darauf hingewiesen. Generell möchte ich mit meinen Fotodokumentationen auf den teilweise grauenvollen, lebensgefährlichen und rechtswidrigen Zustand vieler - vielleicht sogar der meisten - Radwege hinweisen. Hier nun also ein gemeinsamer Rad- und Fußweg, der durch den Park führt. Wir fahren von der Straße am Bürgerpark durch diesen Park zur Heinrich-Mann-Straße. 2.11.2007
Thomas Wendt
1406 800x600 Px, 02.11.2007
Ein paar Meter weiter folgt eine Gabelung. Rechts oder links? Wer sich hier falsch entscheidet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, weil in Grünanlagen nicht radgefahren werden darf. Dann darf das Ordnungsamt zur Kasse bitten. Es geht nach links weiter. 2.11.2007
Thomas Wendt
947 800x600 Px, 02.11.2007
Gefunden. Wer nach links abgebogen ist, dann wieder nach rechts, hat nichts falsch gemacht (wenn man mal davon ausgeht, dass das kurze Teilstück dazwischen befahren werden darf). 2.11.2007
Thomas Wendt
861 800x600 Px, 02.11.2007
Hier endet der gemeinsame Rad- und Fußweg durch den Bürgerpark. Das Einfahren auf die Fahrbahn ist hier nicht optimal gelöst, da man als Radfahrer sich nicht hinter der Ampel einordnen kann. Solche Verkehrspunkte führen häufig zu Missverständnissen, da viele Verkehrsteilnehmer hier von einem regelwidrigen Verhalten des Radfahrers ausgehen. 2.11.2007
Thomas Wendt
1296 800x600 Px, 02.11.2007
Um es noch einmal deutlich zu sagen, weil einige radelnde "Kollegen" es nicht wissen: Radfahren ist hier (sinnvollerweise) verboten! Das Grünanlagenschild gilt auch ohne Zusatzschild. Hunde müssen an der Leine geführt werden. 2.11.2007, Berlin Pankow
Thomas Wendt
868 800x600 Px, 02.11.2007
Genug gemeckert. Es gibt auch positive Radverkehrsanlagen, wie z.B. hier die Unterführung der S-Bahn nahe der Wollankstraße. Während Kraftfahrzeuge die Wilhelm-Kuhr-Straße hier nicht weiter benutzen dürfen, ist Radfahrern dies erlaubt. Würde man hier, wie an vielen Stellen üblich, das Radfahren verbieten, ergäben sich für Radfahrer große Umwege entlang an Hauptstraßen mit mehreren Kreuzungen. Solche Nischenlösungen, die weite Umwege ersparen und ausnahmsweise das Radfahren ermöglichen sind für einen attraktiven, reibungslosen Radverkehr absolut notwendig. 2.11.2007
Thomas Wendt
1072 800x600 Px, 02.11.2007
Auch Vekehrsplaner sollten sich an die Regeln halten. Müssen aber nicht. Hier wurde (wie fast immer bei Radwegen im gesamten Bundesgebiet) alles falsch gemacht. Radweg zu eng, schlecht einsehbar, daher gefährlich im Kreuzungsbereich, Fußweg wirkt auch zu eng. Die für eine Benutzungspflicht erforderliche Gefährdung auf der Fahrbahn ist in Ermangelung von Kraftfahrzeugen nicht zu erkennen. Hier wäre selbst ein nicht benutzungspflichtiger Radweg unsinnig. Leider hat die gesetzliche Änderung im Radwegebau vor 10 Jahren, die erstmals Qualitätskriterien vorgab, sich bisher kaum auf die Realität ausgewirkt. Am Teltowkanal, Teltow, August 2007
Thomas Wendt
1015 800x600 Px, 23.08.2007
Erzbahn-Brücke Nr. 9 (30. Mai 2007). Die Erzbahn wurde zwischen 1901 und 1914 gebaut und diente u.a. der Verbindung der Hochofenwerke des Schalker und des Bochumer Vereins in Gelsenkirchen bzw. Bochum mit dem Hafen Grimberg am Rhein-Herne-Kanal. Der Betrieb endete 1993. Danach wurde (und wird noch) die Trasse als Rad- und Wanderweg ausgebaut.
Hans-Joachim Ströh
1384 800x600 Px, 25.06.2007
Radweg Erzbahntrasse (30. Mai 2007). Als die Erzbahn zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gebaut wurde, war schon eine dichte Verkehrs-Infrastruktur vorhanden. Deshalb musste man gewissermaßen in die erste Etage ausweichen. Die Bahn wurde auf hohen Dämmen mit zahlreichen Brücken gebaut, von denen die Brücke Nr. 9 ("Pfeilerbahn") an der Grenze zwischen Gelsenkirchen und Herne die spektakulärste ist.
Hans-Joachim Ströh
2921 800x533 Px, 25.06.2007
Während in Boulevardmedien und Autofahrerkreisen das Verhalten von Radfahrern gerne überzogen negativ dargestellt wird, gönnt sich manch motorisierter Teilnehmer auch gern mal eine Regelübertretung. Hier musste ein Radfahrer auf die "gefährliche" Fahrbahn ausweichen. Andernorts traut sich (leider) kaum ein Radfahrer das Verlassen der Radwege, die häufig gar nicht benutzt werden müssen. Allzu oft werden sie angehupt, angeschrien oder nah überholt. Müggelheimer Straße, Berlin Köpenick 23.6.2007
Thomas Wendt
988 800x600 Px, 23.06.2007
Am Rhein-Herne-Kanal in Herne, i.H. die Schleuse Herne Ost (12. Mai 1994). Der Rhein-Herne-Kanal war schon immer ein beliebter Ort für Freizeit-Aktivitäten ("Kumpel-Riviera"). Dieser zunächst mehr geduldete Zustand ist heute längst offiziell anerkannt. Der Rückzug des Bergbaus, durch den weite bis dahin unzugängliche Uferstrecken öffentlich zugänglich wurden, machte die Anlage durchgehender Rad- und Wanderwege am Kanal möglich.
Hans-Joachim Ströh
1685 800x533 Px, 01.06.2007
Nachdem Berlin im Jahre 2005 Ordnungsamt-Streifen einführte, kam es regelmäßig zu Konflikten in Grünanlagen. Diese werden seit jeher vom Radverkehr gerne benutzt, und die bis dahin zuständige Polizei drückte fast immer ein Auge zu. Die Ordnungsämter legten das Grünanlagengesetz strenger aus und baten Radfahrer häufig zur Kasse. Das wiederum passte nicht ins Senatskonzept der Erhöhung des Radverkehrsanteils. Die Lösung sind, je nach Bezirk, extra für den Radverkehr freigegebene Wege. Meist wird die Freigabe explizit unter dem links zu sehenden (den Radverkehr generell ausschliessenden) Grünanlagenschild angebracht. Im Bürgerpark in Pankow hat man unüblicherweise, weiter hinten zu sehen, einen gemeinsamen Rad- und Fußweg ausgeschildert. Kurios: Um diesen zu erreichen, muss man das Grünanlagenschild passieren, unter dem das Radfahren ausdrücklich verboten wird. 31.5.2007
Thomas Wendt
858 800x600 Px, 31.05.2007
Nett gemeint, falsch gemacht. Der Mauerradweg begleitet hier die Straße Am Bürgerpark. Von der Radwegqualität mal abgesehen verstößt die Ausschilderung mit Benutzungspflicht gegen die rechtlichen Grundsätze des Radwegbaus. Auf der Fahrbahn fährt allenfalls jede Minute ein Auto. Hier wäre eine freiwillige Variante geeigneter. 31.5.2007
Thomas Wendt
927 800x600 Px, 31.05.2007
Es gibt zwei Arten von Fahrradstreifen. Dies hier ist die "freiwillige" Variante, die von Pkw mitgenutzt werden darf. Die andere Variante hätte eine durchgezogene Linie und keine rechts parkenden Pkw, sowie ein blaues Radwegschild. Hier fährt man am besten sehr weit links, das Lenkerende schon fast über die linke Markierung herausragend. Sonst gefährdet man sich selbst durch öffnende Türen. Vorstehende Fahrzeuge wie den VW-Bus ganz vorne umfährt man, wenn möglich, nicht mehr auf dem Radstreifen - oder nur langsam. Hier besteht Gefahr durch unerwartet hervortretende Fußgänger. Berlin Wilhelmstraße, 18.3.2007
Thomas Wendt
1248 800x600 Px, 22.03.2007
Ganz besonders ungünstig sind Radwege in Bereichen mit viel querendem Fußgängerverkehr, so z.B. im Haltestellenbereich. Hier kommt es bestenfalls zu Konflikten, schlimmstenfalls zu gefährlichen Situationen. Bei dieser Stelle an der Köpenicker Straße, Berlin, kommen die Fußgänger aus der U-Bahn-Station Elsterwerdaer Platz (hinter dem Fotostandpunkt) und queren den Radweg mit dem Rücken zur Fahrbahn, um an der Bushaltestelle nach den Abfahrtzeiten zu gucken. Radfahrer aufgepasst: Hält ein Bus, so haben die Fußgänger Vorrang! Weiter gehts übrigens auf einem teilweise nur 50cm breiten Fahrbahnstreifen - viel Spaß! Umfahrungsmöglichkeiten Richtung Köpenick: Grabensprung (breit und kaum befahren), dann weiter auf der Alberichstraße (Fahrradstraße mit wenig Pkw-Verkehr), dann entweder Wuhlewanderweg (formal nur ordnungswidrig mit Rad benutzbar, da Grünanlage) oder bei stärkeren Nerven die Kaulsdorfer Straße entlang.
Thomas Wendt
1036 800x600 Px, 22.03.2007
Ein Plädoyer zweier Fußgänger gegen Radwege an kaum befahrenen Straßen. Ordnungswidrig seitens eines Radfahrers wäre es, auf den Fußweg auszuweichen. Auf der Fahrbahn ist man als Radler hier besser aufgehoben. Leider führen solche Radwege dazu, dass manch autofahrender Zeitgenosse sich provoziert fühlt und hupt oder besonders nah überholt. Benutzt werden muss dieser Radweg indes nicht, er hat kein blaues Radwegschild. Gehupt werden darf in der Stadt generell nicht, außer in Gefahrensituationen. Alt Stralau, 17.2.2007
Thomas Wendt
1320 800x600 Px, 17.02.2007
Segelfliegerdamm Ecke Königsheideweg in Berlin Treptow (Geoposition im letzten Bild der Serie) Völlig harmlos beginnt diese kleine Fotoserie. Dieses erste Bild ist im Kraftfahrer- oder Verkehrsplanermodus geschossen. Eine abknickende Vorfahrt ist keine Seltenheit. Doch halt, hat man da nicht etwas vergessen? ... 7.2.2007
Thomas Wendt
1180 800x600 Px, 07.02.2007
Vom Fußweg aus ist irgendwie alles klar. Ein Meter hinter dem Haltestellenschild wird die abknickende Vorfahrt bekanntgegeben.
Thomas Wendt
1024 800x600 Px, 07.02.2007
GALERIE 3